Zur Themenaufstellung eignen sich gut Gefühle wie z.B. Liebe, Wut, Angst oder Verhaltensweisen wie Suchtverhalten, Zwangs- oder Angststörungen oder eine Krankheit.

Natürlich spielen die Verstrickungen in der Familie auch bei der Themenaufstellung eine Rolle, aber die Herangehensweise ist eine andere.

Die Themenaufstellung kann auch der Klärung von spezifischen Fragen dienen, wie zum Beispiel: „Warum verliebe ich mich immer in den/die falsche(n) PartnerIn“, „Warum finde ich keine Freunde“, „Warum verliere ich Geld“, „Welchen Beruf soll ich ausüben“, „Warum werde ich gemobbt“, „Warum fehlt mir der Spaß am Leben“, „Warum kann ich nie Nein sagen“, „Warum bekommen wir keine Kinder“.
Hier kann eine Aufstellung Klarheit bringen und Lösungen aufzeigen.

Mehr dazu finden Sie auf meiner Website zum Familienstellen

Für viele Paare ist der Wunsch nach dem eigenen Kind wesentlich für ihre Beziehung und für ihr Selbstverständnis. Darüber hinaus ist das Recht auf Fortpflanzung in unserer Kultur ein gesetzlich geschütztes Menschenrecht. Leben weiterzugeben, das Kind heranwachsen zu sehen, als Eltern Verantwortung und Sorge für das schutzbefohlene Wesen zu übernehmen, ist für die meisten Paare ein Grundbedürfnis und Teil ihres Lebensentwurfes. Umso härter trifft die Enttäuschung, wenn das erhoffte Kind ausbleibt, oft ohne erkennbaren medizinischen Grund und trotz großen medizinischen und finanziellen Einsatzes.

In einer Familienaufstellung können unbewusste seelische Blockaden gegen eine Schwangerschaft erkennbar werden und unbewusste Loyalitäten zu tragischen Frauen- oder Kinderschicksalen bei den Ahnen sich zeigen. Auch können eigene vorgeburtliche traumatische Erfahrungen oder eine eigene schwere Geburt – und zwar sowohl des Mannes als auch der Frau – innere Widerstände gegen ein eigenes Kind darstellen.

Es handelt sich um ein Aufstellungsseminar mit zusätzlichen Lehrinhalten über die vorgeburtliche Zeit und wird von mir und meiner Kollegin, Ilka-Maria Thurmann durchgeführt. Das Seminar findet an zwei Wochenenden statt und ist nur komplett und nur als Paar buchbar.

Termine 2019/2020:

Teil I: 20.-23. September 2019, Teil II: 11.-13. Oktober 2019,

Teil I.: 03. – 05. Januar 2020, Teil II: 07. – 09. Februar 2020,
Teil I: 24. – 26. April 2020, Teil II: 08. – 10. Mai 2020

Seminarzeiten:

freitags von 15 bis 20 Uhr,
samstags von 10 bis 19 Uhr,
sonntags von 9 bis 13 Uhr.

Preis:

pro Wochenende pro Person 700,00 Euro (keine MwSt., da therapeutische Gruppe im Sinne der Heilkunde)

Wie aktuelle Forschungen aus der pränatalen Psychologie, der Embryologie und der Neurobiologie zeigen, scheint die These der sogenannten infantilen Amnesie überholt. Auch wenn Erinnerungen der Embryonalzeit und Geburt nicht bewusst abrufbar sind, weil sie nicht im frontalen Cortex gespeichert werden, sind sie in subkortikalen Strukturen, im Frontallappen des Gehirns hinterlegt. Wie aus der Traumaforschung bekannt ist, vermag eine Kontrollinstanz im Kerngebiet des Temporallappens, die Amygdala, die Weitergabe von Informationen an das Großhirn zu blockieren und verhindert dadurch die Speicherung eines Geschehens als abrufbare Erinnerung.

Bis zur Entwicklung des Sprachbewusstseins ist dieser Vorgang in der Regel bei den meisten Menschen natürlich und normal, also nicht notwendigerweise an ein traumatisches Geschehen gebunden. Alle Erinnerungen des vorsprachlichen Lebens, und dazu gehört auch die vorgeburtliche Zeit, werden somit nicht im expliziten Gedächtnis, sondern im sogenannten Unbewussten, in subkortikalen Strukturen gespeichert.Von dort haben sie Auswirkungen auf unseren Charakter und unsere Lebensmuster und sind durch sensorische Reize als Emotionen, deren Ursache man nicht erkennt, („Ich verstehe gar nicht, warum ich so traurig bin, eigentlich geht es mir gut“ , „ich weiss gar nicht, warum mich das jetzt so wütend macht…“ etc.) triggerbar.

Dieses Aufstellungsseminar bietet eine individuelle Reise in die vorgeburtliche Zeit mit möglichen Auswirkungen, welche das emotionale Verhalten der schwangeren Mutter, ihr Erleben, ihre Beziehung zum Vater oder auch versuchter Schwangeschaftsabbruch oder Zwillingsverlust auf das Ungeborene haben kann.

Termine 2019/2020:

17.08.2019, 02.11.2019,
25.1.2020, 28.3.2020, 23.5. 2020

Seminarzeiten:

samstags von 9:30 bis 19 Uhr

Preis:

150,00 Euro (keine MwSt., da therapeutische Gruppe im Sinne der Heilkunde)

Individuelle psychotherapeutische Traumaarbeit kommt manchmal an ihre Grenzen bzw. Blockaden, wenn der Klient sich in einem unbewussten Loyalitätskonflikt gegenüber seinen Eltern oder anderen Vorfahren befindet oder von einem unmerklichen Programm der Nachfolge oder Übernahme eines oft unbekannten Schicksals in der Ahnengeneration gesteuert wird. Transgenerationale Zusammenhänge eines hartnäckigen therapieresistenten Symptoms oder Verhaltens sichtbar zu machen, ist mit Familienstellen möglich.

Dieses Ein-Tages-Seminar richtet sich an Klienten und Therapeuten. Gemeinsame Teilnahme von Klient und Therapeut ist möglich aber nicht Voraussetzung.

Termine 2019/2020:

18.08.2019, 03.11.2019,
26.01.2020, 29.03.2020, 24.05.2020

Seminarzeiten:

sonntags von 9:30 bis 19 Uhr

Preis:

150,00 Euro (keine MwSt., da therapeutische Gruppe im Sinne der Heilkunde)