Durchblutungsstörungen und Gefäße

Ist nun der Blutkreislauf gestört, spricht man von Durchblutungsstörungen. Erste Anzeichen solcher Störungen sind z.B. Kribbeln, Taubheitsgefühl, unterschiedliches Schmerzempfinden, kalte Finger, kalte Füße, Gefäßkrämpfe in den Beinen oder Schwellungen, wie dicke Füße.

Sehr oft werden Durchblutungsstörungen durch eine ungesunde Lebensweise hevorgerufen oder begünstigt. Bewegungsmangel, berufliche Tätigkeiten, die im Sitzen ausgeübt werden, übermäßiger Nikotin- und Alkoholkonsum oder eine ungesunde Ernährungsweise, worunter vor allen Dingen eine Kohlehydrat reiche Kost fällt, sind häufig Grund und Auslöser für Durchblutungsstörungen. Außerdem begünstigen gewisse Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck die Entstehung von Durchblutungsstörungen. Wird nicht rechtzeitig vorgebeugt, können folgende Krankheiten entstehen: Störungen des venösen Systems können Krampfadern auslösen, zu Venenentzündung, Thrombose und Embolie führen. Störungen des arteriellen Systems können zum Verschluß von Arterien führen, z.B. die Herzkranzgefäße, die Bein- und Beckenarterien, die Hals-Nacken-Arterien, die Hirnarterien, die Kopfarterien.

Lymphdrainage

Das Lymphgefäßsystem steht mit dem Venensystem in Verbindung, zu ihm gehören Lymphbahnen, Lymphknoten und Lymphflüssigkeit. Es transportiert zusätzlich zum venösen System Stoffwechselschlacken, die beim Zellstoffwechsel in Organen und Gewebe anfallen. Außerdem versorgt es das Gewebe mit Nähr- und Aufbaustoffen und ist unentbehrlich für den Fettstoffwechsel.

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