Wenn über Jahre und Jahrzehnte das Blut zu viele Fette und Giftstoffe mit sich führt und zu wenig Mineralstoffe, Vitamine und Sauerstoff, dann entstehen Ablagerungen an den Gefäßinnenwänden, es kommt zur Arteriosklerose. Diese Ablagerungen verengen die Gefäße, so daß das Blut nicht mehr ungehindert fließen kann. Auch kann die Fließeigenschaft des Blutes durch zu fette und Säure bildende Nahrung beeinträchtigt werden, so daß die roten Blutkörperchen sich aneinanderkleben– man spricht von der sogenannten „Geldrollenbildung“ – und dadurch die Sauerstoffbindungskapazität sinkt.
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Durchblutungsstörungen
Aber nicht nur bei angespannter Muskulatur können Durchblutungsstörungen entstehen, auch durch eine chronische Gefäßverengung, die nicht durch Druck von außen, sondern in Ablagerungen an den Gefäßinnenwänden ihre Ursache haben, weil dadurch das Lumen verkleinert und somit die Blutmenge verringert wird. In diesem Fall spricht man von Arteriosklerose oder Atherosklerose. Die Ablagerungen an den Gefäßinnenwänden werden vornehmlich durch Cholesterin verursacht, durch das sogenannte LDL. Über eine fettfreie Ernährung lässt sich der Blutcholesterinspiegel leider entgegen landläufiger Meinung nur geringfügig beeinflussen, wird doch das LDL von der Leber produziert. Eine Einwirkung auf die Leber durch pflanzliche Lebermittel jedoch regt die Erneuerung der Leberzellen an und kann den Leberstoffwechsel wieder regulieren.